Endstation Sicherheit im Homeoffice

Von Anifowoshe Ibrahim – einem freiberuflichen Autor für The Cryptocurrency Posts. Folgen Sie ihm auf LinkedIn.

Mit dem Anstieg der COVID-19-Infekionen waren viele Unternehmen gezwungen, ihr Arbeitsschema zu ändern und sich an eine völlig abgelegene Arbeitsumgebung anzupassen. Für einige hat sich nicht viel geändert, für andere aber war die Homeoffice-Situation Neuland, das potenzielle Sicherheitsfallen mit sich brachte.

Vor dem Ausbruch zögerten viele Arbeitgeber bei der Einführung von Distanzarbeit. Nur 7 % der Amerikaner (Desilver, 2020) und 5,2 % der Europäer (Eurostat, 2020) arbeiteten von zu Hause aus. Aber mit der immer stärker werdenden zweiten Welle von COVID-19 haben viele Unternehmen keine andere Wahl, als dieses neue Homeoffice-Modell für ihre Teams zu übernehmen.

Diese neue Arbeitsweise bringt Sicherheitsherausforderungen mit sich, die Unternehmen sofort angehen müssen. Viele Unternehmen sind sich nicht bewusst, dass die Einführung von Homeoffice leicht die Sicherheit ihres Unternehmens gefährden kann. Endgeräte wie Laptops, Desktops, Smartphones, Drucker und Tablets bieten Hackern neue Möglichkeiten, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen und auf ihre Informationen zuzugreifen.

Schon vor COVID-19 wurden viele Unternehmen Opfer von Cyberkriminalität, und nur wenige implementierten wirksame Sicherheitsprotokolle. Aufgrund der steigenden Anzahl von Endgeräten, die mit Heimnetzwerken verbunden sind, laben sich Cyberkriminelle an ungesicherten Geräten und schaffen neue Bedrohungen.

Vor diesem Hintergrund sind schützende Endpunktsicherheitsprotokolle und -kontrollen für Homeoffice-Mitarbeiter sehr wichtig. Dieser Übergang sollte Unternehmen mit Distanz-Mitarbeitern keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten, da diese Unternehmen vermutlich ohnehin Richtlinien für den Fernzugriff auf Daten haben. Unternehmen, die keine Richtlinien für den Fernzugriff haben, sind jedoch anfälliger für Cyberangriffe. Wie richten Sie den Endpoint Security-Schutz für Ihr Unternehmen ein?

Fangen wir mit Ihren Mitarbeitern an… Obwohl die Schwachstellen Ihrer Teammitglieder oft übersehen werden, sind sie einer der vernünftigsten Ansatzpunkte für den Schutz. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter:

  • ihre Geräte von anderen fern und schützen Sie sie mit einem starken und einzigartigen Passwort. Passwörter dürfen nicht geteilt werden. Es mag offensichtlich sein, aber, so merkwürdig es auch klingen mag, ist das eines der größten Probleme, das den Kriminellen Tor und Tür öffnet.

  • sich immer ausloggen und die Geräte abgeschalten werden, wenn sie nicht verwendet werden.

  • eine Webcam-Abdeckung verwenden, um unerwünschte neugierige Blicke durch die Kamera zu verhindern.

  • ihre Arbeits- und Privatsysteme auf verschiedenen Geräten trennen.

  • in Cybersicherheit geschult werden. Dadurch leisten Sie einen großen Beitrag zum Schutz Ihres Unternehmens.

  • Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie an einem Videoanruf teilnehmen. Es geht hier nicht darum, kamerabereit zu sein, sondern bereit zu sein, ihren Bildschirm zu teilen, Tabs zu schließen, die sie nicht teilen möchten, ihre Webcam abzudecken / ihr Mikrofon stumm zu schalten und ihren Hintergrund so zu gestalten, dass Ihre Mitarbeiter nicht allzu viele Informationen übemitteln.

Sobald Ihre Teammitglieder mit den Sicherheitsprotokollen übereinstimmen, stellen Sie sicher, dass auch die Netzwerke Ihrer Teams geschützt sind.

  • Selbst wenn Sie der Meinung sind, dass ihre Passwörter sehr stark sind, könnten sie verletzt werden. Aus diesem Grund ist eine Multi-Faktor-Authentifizierung sehr wichtig.

  • Das Sichern von WLAN-Verbindungen erspart Kopfschmerzen. Stellen Sie sicher, dass die Router Ihrer Teammitglieder ebenfalls passwortgeschützt sind.

Was ist mit Software?

  • Halten Sie die Software mit den neuesten Updates auf dem neuesten Stand.

  • Finden Sie eine gute Datenverschlüsselungssoftware, die Ihren Anforderungen entspricht. Auf diese Weise sind Ihre Dateien sicher und nur für Ihre Augen geschützt.

  • Verwenden Sie ein VPN (virtuelles privates Netzwerk), um Ihre IP-Adresse und Ihre Privatsphäre zu schützen.

  • Schützen Sie Ihre Surfaktivitäten, indem Sie eine private Suchmaschine wie Startpage verwenden. Dies verhindert die Verfolgung und Protokollierung und hält das Surfen privat und sicher. Mit der einzigartigen Funktion "Anonyme Ansicht" können Sie Websites sogar völlig anonym besuchen.

  • Installieren Sie Antivirensoftware auf allen Geräten und halten Sie sie auf dem neuesten Stand, um neue Bedrohungen zu verhindern.

  • Stellen Sie sicher, dass das von Ihnen verwendete Kommunikationstool über eine End-to-End-Verschlüsselung verfügt, damit Ihre Kommunikation sicher und privat bleibt.

  • Verwenden Sie einen privaten E-Mail-Dienst, um zu verhindern, dass Geschäftskorrespondenz in falsche Hände gerät. Dienste wie StartMail schützen Ihre Nachrichten und bieten praktische Funktionen wie E-Mail-Alias-Adressen, die Ihre Identität schützen.

Obwohl wir wissen, dass Remote-Arbeit nicht für jedes Unternehmen einfach ist, ist die Implementierung dieser Sicherheitstools und Best Practices einfach und kann die Unternehmenssicherheit erheblich verbessern. Schützen Sie Ihre Sicherheit noch heute mit StartMail!

Quellen:
Desilver, Drew. „Von zu Hause aus zu arbeiten war ein Luxus für die relativ Wohlhabenden vor dem Coronavirus – nicht mehr“ 21. März 2020 von https://www.weforum.org/agenda/2020/03/working-from-home-coronavirus-workers-future-of -Arbeit/
Eurostat. „Wie üblich ist es, von zu Hause aus zu arbeiten“ 6. Februar 2020 von https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/-/DDN-20200206-1